Wieder einmal ein schönes Gemeinschaftserlebnis – der Tag mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Merkstein in Ahrweiler. Das schmucke Städtchen  - mit Bad Neuenahr zusammen zählt es gerade mal 28500 Einwohner – ist aber selbst viel älter als der bekannte Badeort. Geht es doch auf das 13. Jahrhundert zurück, als die Mönche der Benedektinerabtei Prüm hier den Gottesdienst besorgten.

 

Das Ahrtor.

Wohltuend ist der Spaziergang durch die autofreie Altstadt. Wie im Mittelalter fühlt man sich geschützt hinter der vollständig erhaltenen Stadtmauer mit ihren vier Stadttoren.

Gepflegte Fachwerkkulisse

Schöne alte und gut gepflegte Fachwerkhäuser am Markt und in den angrenzenden Straßen. Immer wieder geht der Blick nach oben zu den liebevoll bemalten Fassaden und Hausgiebeln. Man spürt: die Bewohner schätzen ihre Stadt, und sie tun etwas für ihr harmonisches Gesamtbild. Und die Stadt bedankt sich mit aufwendig und phantasievoll gestalteten Blumenbeeten.

Attraktive Fachwerkfassaden.

 

Mittendrin die Laurentiuskirche aus dem 13. Jahrhundert, die größte gotische Hallenkirche im Rheinland. Fresken aus dem 15. Jahrhundert wurden freigelegt, sie  wurden bei der Renovierung 1903 zufällig entdeckt. Jahrhundertelang hatten sie wohl unter Putz geschlummert.

Die Kirche St. Laurentius. (Fotos: Wilfried Ullrich)

 

Ganz in der Nähe ein weiteres architektonisches Juwel, die Stadtwache aus dem späten 18. Jahrhundert mit ihrer prachtvollen Barockfassade. Die AWO-Freunde haben den Ausflugstag genossen.