An der Bezirkskonferenz des AWO-Bezirksverbandes Mittelrein nahmen aus der Stadt Herzogenrath teil: Ursula Foitzik, Günter Prast  und Horst Herberg vom Ortsverein Merkstein, Manfred Grouls (Herzogenrath) sowie Peter Joerißen (Niederbardenberg). Bei den Wahlen wurde Günter Prast als Revisor des Beziirksverbandes bestätigt. Peter Joerißen gehört der Schiedskomission an.

Der Vorstand des AWO-Mittelrhein-Bezirks. Vordere Reihe, vierte von rechts: Bezirksvorsitzende Beate Ruland.

 

An einer zukunftsfähigen, toleranten und weltoffenen Gesellschaft konstruktiv mitwirken und Einfluss nehmen – diesen Auftrag haben 101 Delegierte der AWO Mittelrhein am 4. Juni 2016 in Köln-Chorweiler gegeben. Für die Umsetzung haben sie dabei auf bewährte AWO-Persönlichkeiten gesetzt, unterstützt durch neue Kräfte.

Mit großer Mehrheit wurden die Vorsitzende der AWO Mittelrhein, Beate Ruland, sowie ihre Stellvertreter, Klaus-Werner Dittrich und Franz Irsfeld, wiedergewählt. Als zusätzlicher Stellvertreter verstärkt Axel Heiner Dabitz, Richter am Finanzgericht, die Führungsriege.
 
Mit ihrem Leitantrag „Für Menschen nach der Flucht – Miteinander in Würde leben“ machten die Delegierten deutlich, dass eine gelingende Zukunft nur gemeinsam gestaltet werden kann. Dabei sieht sich die AWO als bestens vernetzte und erfahrene Partnerin, die sich auch weiterhin für Integration und gegen Ausgrenzung einmischen will.  

Auskömmliche Finanzierung gefordert

Damit die AWO ihre qualitativ hochwertige Arbeit in Kindertageseinrichtungen und in der Offenen Ganztagsbetreuung weiter anbieten kann, fordert sie in ihren Anträgen eine auskömmliche Finanzierung durch das Land NRW. Die finanzielle Unterstützung von Kindertageseinrichtungen und Offenen Ganztagsangeboten und damit auch die Qualität der Kinderbetreuung dürfen nicht von der Finanzkraft bzw. der Prioritätensetzung einer Kommune abhängen.  

Sozialpolitische Profilierung
 
Die AWO gibt sich ein neues Grundsatzprogramm. Hierzu referierte Prof. Dr. Frank Nullmeier von der Universität Bremen. Mit der breit angelegten Diskussion um ein neues Grundsatzprogramm hat, so Nullmeier, die AWO gute Chancen ihr sozialpolitisches Profil weiter zu schärfen – eine wichtige Grundlage die Menschen auch in Zukunft für die Arbeiterwohlfahrt zu gewinnen.   
 
Die Ergebnisse der Konferenz bestimmen die Arbeit des neuen Bezirksvorstandes  in den kommenden vier Jahren. Die wiedergewählte Vorsitzende, Beate Ruland verspricht: „Wir werden weiterhin auf Basis unserer Grundwerte Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit, ehren- und hauptamtlich für eine solidarische Gesellschaft kämpfen. Wir werben weiter um zusätzliche Mitstreiterinnen und Mitstreiter,  damit die AWO am Mittelrhein flächendeckend präsent ist und mit starker Stimme für die Interessen der Menschen einstehen kann.