Ein Arbeitskreis des Seniorenbeirates der Stadt Herzogenrath hat mit Unterstützung des Koordinationsbüros „Rund ums Alter“ erstmalig ein abwechslungsreiches Programm aus Informationen und Unterhaltung organisiert. Die Schirmherrschaft hatte Bürgermeister Christoph von den Driesch übernommen.

Informationen gab es bei einer Busrundfahrt durch die Stadt. Im Grube Adolf-Park stärkte sich die interessierte Seniorengruppe.

 

Eröffnet wurde die „1. Woche der Senioren“ mit einer Stadtrundfahrt unter sachkundiger Führung durch Stephan Mingers vom städtischen Bauordnungsamt. Im Bus erläuterte er den Fahrgästen Projekte, Pläne und Besonderheiten der Grenzstadt. 52 Gäste nutzten die Möglichkeit, ihre Stadt mit allen drei Stadtteilen kennenzulernen. Zu den Attraktionen gehörte ein kurzer Aufenthalt in den Nievelsteiner Sandwerken, wo der größte Solarpark Nordrhein-Westfalens steht. Zur Mittagszeit kehrten die Fahrgäste in das Fördermaschinenhaus des Vereins Bergbaudenkmal Adolf in Merkstein ein. Das Team des Parks ließ es sich nicht nehmen, eine Vorführung der historischen Fördermaschine zu veranlassen.

Höhepunkte im Stadtzentrum waren das neuentstehende Gewerbegebiet an der Bicherouxstraße, das historische Dreieck Burg Rode, Rolduc und der Grenzverlauf sowie das EBC, welches auf der Grenze Deutschland-Niederlande steht.

Im Stadtteil Kohlscheid ging es neben dem Technologiepark vor allem um das neue Baugebiet Dornkaul und die Verkehrsführungsmaßnahme Markttangente. Immer wieder ging Mingers auf die ehemalige Bedeutung der Glasindustrie und den in der Vergangenheit prägenden Steinkohlebergbau der gesamten Stadt ein.

Reges Interesse

Alle drei Informationsveranstaltungen in den folgenden Tagen fanden reges Interesse der älteren Menschen.

Michaela Hensen und Doris Dirksen stellten die Pflege- und Wohnberatung der StädteRegion Aachen vor und gaben Tipps zu Fördermöglichkeiten. Zur Vorsorge-Vollmacht/ Patientenverfügung informierte Mike Herkens, Mitarbeiter der Betreuungsbehörde der StädteRegion Aachen.  Intensiv erläuterte Claudia Liepertz vom AWO Kreisverband Aachen-Land e.V. das neue Pflegestärkungsgesetz mit all seinen Möglichkeiten.

Ein Sahnehäubchen zum Abschluss der Woche war der Nachmittag bei Kaffee und Kuchen mit der Regiofolk-Band „Rumtreiber“.

Gute Unterhaltung. Konzert mit den Rumtreibern.

 

Für den reibungslosen Ablauf bedankt sich der Seniorenbeirat besonders für die Unterstützung durch den Dorvladen Pannesheide und den städtischen Bauhof.

Zahlreiche Besucher zeigten sich begeistert über die abwechslungsreiche Seniorenwoche und warten schon jetzt gespannt auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

 

(Fotos: Wilfried Ullrich)