Zwanzig Jahre alt ist der kleine und sehr wirkungsvolle Verein. Er trägt einen langen Namen, der seine Rolle umfassend beschreibt: Verein der Freunde und Förderer des Walter-Heckmann AWO-Senioren- und Sozialzentrums Herzogenrath.

Seit 20 Jahren führt Erwin Künkeler den Förderverein.

 

Etwas über 70 Parzellen hat die Kleingartenanlage des Obst- und Gartenbauvereins Merkstein 1. Der Verein wurde 1934 gegründet. Die Gartenanlage mit der Anschrift Am Wasserturm 1 liegt an der Geilenkirchener Straße in der Nähe der Bahngleise. Eine Gruppe aus dem AWO-Ortsverein Merkstein unternahm hier unter Führung der Gartenfreunde einen Rundgang.

 

AWO-Mitglieder spazieren in der Merksteiner Gartenanlage.

 

Schön gestaltete Nutz- und Blumenbeete gab es zu sehen. Die Vereinsmitglieder informierten bereitwillig über die Gartenarbeit und ihr naturverbundenes Leben in der Anlage.

 

Schöne Blumen gibt es in den Gärten zu sehen.

 

Es war eine angenehme Begegnung für die AWO-Freundinnen und -Freunde. Einen gemütlichen Abschluss fand die Besichtigung in der Laube des Vereins, hier saßen die Gartenbaufreunde und AWO-Mitglieder gemütlich zusammen.

Liebe voll gepflegte Gemüsebeete hat die Anlage zu bieten.

Zahlreiche sehr verdiente Jubilare konnte der AWO-Ortsverein Merkstein auch in diesem Jahr ehren. Seit bereits 60 Jahren hält Erwin Lüdtke der Arbeiterwohlfahrt die Treue.

Die langjährigen Mitglieder wurden durch Bürgermeister Dr. Benjamin Fadavian, den Vereinsvorsitzenden Horst Herberg und die stellvertretende Kassiererin Nicole Foitzik mit Ehrennadeln und Urkunden ausgezeichnet.

Drei AWO-Mitglieder unterstützen die Arbeit der AWO Merkstein seit einem halben Jahrhundert: Charlotte Franken, Günter Hertel und Agnes Lunk erhielten die Auszeichnung für 50jährige Treue. Seit 40 Jahren befinden sich Helmut Jahn, Rita Kelka, Anita Oertel, Irene Römer und Inge Wandrey in den Reihen der AWO.

Silberjubilare sind Lothar Cecharowski, Eduard Foitzik und Dorothea Weber. Auch sie wurden mit Ehrenurkunde und einem Wandschmuck belohnt. Vor zehn Jahren wurden 13 Personen AWO-Mitglied: Nicole, Michael und Dustin Bredow, Hubertine Hunecke, Marita Kräghan, Gisela Rüdiger, Silvia Skwara, Leonie und Wilhelm Stettner, Dr. Karl-Josef Strank, sowie Katrin, Bernd und Jan Wagner.

Gruppenbild mit Jubilaren. (Foto: Wilfried Ullrich.)

 

Vorsitzender Horst Herberg würdigte „das Engagement der AWO-Freundinnen und –Freunde, die sich mit dem Beitritt zu dem Wohlfahrtsverband zu dessen Grundwerten und humanitären Zielen bekannt haben und durch langjährige Mitgliedschaft die sozialen und bürgerschaftlichen Aufgaben fördern“. Bürgermeister Benjamin Fadavian lobte die gute gesellschaftliche Arbeit des AWO-Ortsvereins Merkstein und den Zusammenhalt.

Rechenschaftsbericht von Horst Herberg, Vorsitzender des AWO-Ortsvereins Merkstein, in der Generalversammlung am 30. April 2022:

Liebe Freundinnen und Freunde,

Corona hat unsere Terminplanungen der letzten Jahre stark durcheinander geschoben. Wir haben erst im Oktober des letzten Jahres eine Mitgliederversammlung gehabt, in der wir Jubilare ehrten. Das waren aber Ehrungen, die aus dem Jahr 2020 und dem Frühjahr 2021 noch ausstanden.

 

Horst Herberg

 

Auch die heutige Generalversammlung mussten wir etwas schieben, weil die pandemische Situation es im März noch nicht zuließ, die Versammlung in diesem Haus durchzuführen. Nun sind wir wieder in einer Versammlung zusammen – und das ist schön so. Auch wenn viele Mitglieder noch ausfallen, entweder aus verständlicher Vorsicht, oder weil sie beeinträchtigt sind.

Der Baalsbrugger Mühle kommt eine besondere heimatgeschichtliche Bedeutung zu. Sie ist Teil des historischen Dreiecks und liegt zwischen dem Kloster Rolduc in Kerkrade und der Burg Rode in Herzogenrath. Einst war die Mühle auf der niederländischen Seite der Wurm zwischen Haanrade und Merkstein die Bannmühle. Die Äbte des Klosters Rolduc mußten hier ihr Getreide mahlen. Das einst völlig zerfallene Mühlengebäude ist jetzt weitgehend hergerichtet.

Bei der Besichtigung auf der Terrasse des Mühlengebäudes.

Mitglieder und Freunde der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Merkstein nutzen die Sommerpause für interessante Tagesfahrten in guter Gemeinschaft.

Centro-Park Oberhausen

Das Centro in Oberhausen. (Alle Fotos: Wilfried Ullrich.)

Im Juni – man hatte den ersten Sonnentag in diesem ansonsten viel zu kalten Frühjahr erwischt – fuhren 35 Teilnehmer zum Centro-Park Oberhausen. Nicht nur die vielfältige Gelegenheit zum Shoppen begeisterte, sondern vielmehr die weitläufige gut gepflegte Anlage über Brücken und Zierfischbecken mit Blick auf den Gasometer. Ein gelungener Auftakt für weitere Touren. Übrigens: alle Teilnehmenden sind geimpft und die AWO beachtet die jeweils geltenden Schutzregeln.

Per Schiff nach Königswinter

Ein besonderes Highlight war dann die Schifffahrt auf dem Rhein von Köln nach Königswinter. Auch hier konnten die AWO-Gäste vier Stunden in der Sonne sitzen, die Landschaft und den Fluss genießen. Das Schiff der Köln-Düsseldorfer auf zwei Ebenen mit Aufzug barrierefrei ist nicht nur für Senioren, sondern auch für Familien mit Kindern ein wahrer Genuss!

Nach einem kurzen Aufenthalt in Königswinter mit Blick auf Siebengebirge und Petersberg wurde die Heimfahrt per Reisebus angetreten.

Xanten erleben

Schließlich hieß es im August „Xanten erleben“. Nachdem der Busfahrer Impfpässe und Personalausweise kontrolliert hatte, - die aktuellen Inzidenzwerte verlangen es so – durften die 42 Teilnehmenden den Bus besteigen. Da ausschließlich alle geimpft – auch ohne Maske ihre Plätze einnehmen.

Eine spannende Lehrstunde über Igel erlebte eine Gruppe der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Merkstein im Garten von Sandra Nitschke. Die engagierte Igelpflegerin gehört zu einem Netzwerk von 15 Helferinnen im Raum Aachen/Düren, die verletzte Igel pflegen, aufpäppeln, mit Medikamenten versorgen um sie nach erfolgreicher Genesung auszuwildern. Die ehrenamtlich Tätigen arbeiten mit dem NABU Düren zusammen.

Fütterung des Pflegebabys.

Die Schutzauflagen gegen die Pandemie beeinträchtigen auch das Vereinsleben sehr stark. Was die Zukunft der ehrenamtlichen Arbeit angeht, stehen viele offene Fragen im Raum. Wie entwickelt sich die schwierige Situation weiter? Gibt es Perspektiven, was ist wann wieder möglich?

Wieder einmal ein schönes Gemeinschaftserlebnis – der Tag mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Merkstein in Ahrweiler. Das schmucke Städtchen  - mit Bad Neuenahr zusammen zählt es gerade mal 28500 Einwohner – ist aber selbst viel älter als der bekannte Badeort. Geht es doch auf das 13. Jahrhundert zurück, als die Mönche der Benedektinerabtei Prüm hier den Gottesdienst besorgten.

 

Das Ahrtor.

Ein schöner Tag mit der AWO Merkstein in Bernkastel-Kues. Bei herrlichem Sonnenschein konnte die Gruppe die bezaubernde Fachwerk-Kulisse des historischen Städtchens genießen. Hunderte Ausflügler hatten es uns gleichgetan, nach dem Motto „Wir bleiben in Deutschland“. Dennoch fanden alle ein gemütliches Plätzchen und leckeres Essen, um sic nach dem Bummel durch die schönen Gassen rund um Markt und Spitzhäuschen auszuruhen.

Das Cusaner-Stift in Bernkastel-Kues.